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In dieser Case Study möchte ich dir zeigen, wie ich meinen Outdoor-Wanderblog zum Jakobsweg (www.jakobsweg-kuestenweg.com) zu einer der bestbesuchten Anlaufstellen für Pilger-Interessierte im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) aufgebaut habe.
Auch im Jahr 2026, wo viele Webseiten und Blogs infolge von Google Updates und KI-Einflüssen teilweise oder sogar massiv an Traffic, also Webseitenbesuchern, verlieren, ist mein Outdoor-Blog eine Konstante, bzw. hat sogar an Traffic gewonnen und Ende Mai 2026 über 18.500 Besucher im Monat alleine über die organische Suche (siehe Abbildung 1.)
Dafür sind einige Top-Rankings wichtiger Keywords, also Suchbegriffe, verantwortlich, wie Abbildung 2 zeigt. Der Blog rankt zum Keyword „Jakobsweg Länge“ auf Position 1 bei Google mit dieser Unterseite.
Das Keyword „Jakobsweg Länge“ ist einer der beliebtesten Suchbegriffe rund um das Thema Pilgern. Das Suchvolumen für dieses Keyword liegt bei 5,1K, d.h., dass 5.100 Mal pro Monat der Begriff „Jakobsweg Länge“ in die Suche bei Google eingetippt wird.
Auf diese Weise kommen monatlich knapp 2.500 LeserInnen alleine über diesen Artikel auf meinen Blog. Viele davon tragen sich für den Newsletter ein, stöbern weiter auf dem Blog, und kaufen auch eines meiner eBooks oder Onlinekurse – und werden so zu Kunden.
In dem Screenshot auf Abbildung 3 siehst du, dass mein Artikel zur „Jakobsweg Länge“ sowohl in den klassischen Suchergebnissen auf Platz 1 angezeigt wird, als auch in der recht neuen „Übersicht mit KI“ als erste Quelle (rechts oben) genannt wird.
Dieser Erfolg ist ein Beispiel dafür, welche Kraft in SEO (also Suchmaschinenoptimierung) steckt. SEO ist nichts, was über Nacht aufgebaut wird, sondern eher ein Marathon: Ergebnisse zeigen sich nach Monaten manchmal erst, bleiben dafür aber oft auch Monate.
Angefangen hat alles vor über 10 Jahren im Jahr 2015 (siehe Abbildung 4), als ich meinen Blog zum Jakobsweg nach meiner eigenen ersten Pilgerreise in Spanien gestartet habe.
Ich war so begeistert vom mehrwöchigen Fernwandern, dass ich diese Erfahrung mit anderen teilen wollte. Erst nach und nach habe ich den Blog dann „professionalisiert“ und vom reinen privaten Hobby-Blog zu einem Reiseblog aufgebaut, mit dem ich monatlich Geld verdiene.
Das wäre auch mein Tipp: Such dir ein Projekt, für das du „brennst“, wo du inhaltlich richtig „Bock drauf hast“. Nur so kannst du die Ausdauer aufbringen, die es oft braucht, um Webprojekte langfristig erfolgreich zu machen und zu monetarisieren.
Ein wichtiger Grund für den Erfolg des Outdoorblogs ist auch die Offpage-Optimierung. Durch Nennungen und Verlinkungen auf anderen Webseiten, sogenannte Backlinks, steigert sich das Vertrauen meines Blogs bei Google und anderen Suchmaschinen (wie Bing, Ecosia) und dadurch auch die Rankings und Sichtbarkeit.
Eine Kennzahl zum Messen der Offpage-Optimierung ist das Domain-Rating, kurz DR, welches du in einem Tool wie ahrefs dir anzeigen lassen kannst. Der Pilgerblog hat hier inzwischen mit einem Domainrating von 33 (siehe Abbildung 5 gelber Pfeil) einen starken Wert aufgebaut über die Jahre.
Je bekannter die Webseiten sind, die dich verlinken, desto höher klettert dein Domainrating – und damit einhergehend auch die Rankings von deinen Artikeln in der Suche.
Youtube, WDR, Chip.de, Katholisch.de und Urlaubsguru haben beispielsweise meinen Jakobsweg-Blog bereits verlinkt (siehe Abbildung 6) neben vielen anderen, und dadurch kommt dann das starke Domain-Rating zusammen.
Wichtig ist mir jedoch, nicht nur auf ein „Pferd“ zu setzen, und nicht zu abhängig von einer einzigen Plattform, wie Google, zu sein. Daher nutze ich seit dem Beginn des Blogs auch andere Plattformen, was ich dir auch sehr empfehlen würde.
So ist z.B. meine Facebook-Seite zum Pilgerblog mit inzwischen knapp 12.000 Followern eine verlässliche Quelle für neue Besucher, Interessenten und Kunden (siehe Abbildung 7). Auch Youtube nutze ich seit Jahren als Plattform.
Wichtig dabei: Es geht mir primär nicht um die Werbeeinnahmen bei Youtube (die sind ohnehin eher gering, wenn du nicht riesengroß ist), sondern – was sehr interessant ist – die Sichtbarkeit bei Youtube wirkt indirekt auch mit auf die Sichtbarkeit deiner Marke in der Websuche generell. Plus: Über Youtube werden neue potenzielle Interessenten und ggf. neue Kunden auf dich aufmerksam.
Damit ich mich nicht total verausgabe und verliere in der Content-Erstellung für die vielen verschiedenen Plattformen und Social Media-Kanäle, nutze ich seit einiger Zeit eine spezielle Multi-Plattform-Content-Strategie, die „mehrere Fliegen mit einer Klappe“ schlägt.
Eine weitere wichtige Säule ist mein Newsletter (inzwischen schon über 7.000 Abonnenten, siehe Abbildung 8) und das Email-Marketing. Viele LeserInnen tragen sich in den kostenlosen Newsletter ein, um sich die Jakobsweg-Packliste herunterzuladen.
Ich versende regelmäßige Newsletter an meine Emailliste mit aktuellen Infos und Tipps zum Pilgern, mit Hinweisen zu wichtigen Artikeln aus meinem Blog, und zu meinen kostenpflichtigen Angeboten.
Eine Emailliste schafft Unabhängigkeit von Algorithmus-Veränderungen bei Google oder anderen Social-Media-Plattformen – sehr wichtig in unseren heutigen Zeiten, wo sich vieles rasant schnell ändern kann.
Außerdem hat Email-Marketing den Vorteil, dass die LeserInnen über die Zeit eine Art Beziehung zu dir aufbauen, wenn sie häufiger deine – hoffentlich guten – Newsletter mit Mehrwert lesen. Und irgendwann kaufen sie auch etwas oder empfehlen dich weiter.
Wie wichtig es ist, sich stets an die Veränderungen und neuen Regeln im SEO und Online-Marketing anzupassen, zeigt Abbildung 9. Im Sommer 2024 hatte mein Pilgerblog einen zwischenzeitlichen Tiefpunkt erreicht und sehr viel Traffic verloren. Ich hatte zu dieser Zeit den Fokus mehr auf anderen Projekten und habe dieses Projekt etwas vernachlässigt.
Hinzu kam, dass viele Artikel-Inhalte nicht mehr den aktuellen Empfehlungen und Richtlinien von Google entsprachen – mit fatalen Folgen. Fast 15.000 Besucher pro Monat an Traffic-Sichtbarkeit habe ich zwischenzeitlich verloren. Das war hart und bitter.
Doch ich habe mir dann Zeit genommen für den Outdoorblog, habe mich hingesetzt und genau analysiert, was die exakten Gründe für den Absturz sein könnten, und habe angefangen, Artikel auf dem Blog zu überarbeiten und zu optimieren.
Das Ergebnis? Nach einigen Monaten stieg die Sichtbarkeit und der Traffic des Blogs bei Google wieder signifikant an – und seitdem geht es fast nur noch nach oben. Von etwa 1.500 monatlichen Besuchern ist der Jakobsweg-Blog seitdem wieder auf rund 15.000 monatliche Besucher gestiegen – eine Verzehnfachung des Traffics!
Das zeigt, dass man auch aus Krisen sich herausarbeiten kann – wenn man denn sich die Zeit für Analysen nimmt und die richtigen Schlüsse und Maßnahmen ergreift. In dem konkreten Beispiel waren das u.a. eine Reduzierung von Affiliate-Links, eine inhaltliche Überarbeitung sämtlicher Artikel und Unterseiten, und das Hinzufügen einer dynamischen Jakobsweg-Karte. Auch die interne Verlinkung und Autorenboxen spielten eine Rolle.
Ich hoffe ich konnte dir mit dieser Case Study und den Abbildungen einen spannenden Einblick zeigen in die Welt und Kraft des SEO und Online Marketings, und was dies beeinflussen kann.
Wünschst du dir für dein eigenes Projekt Unterstützung, sei es für Webdesign, SEO oder Online-Marketing generell, dann melde dich gern bei mir für eine mögliche Zusammenarbeit an oder schau mal in meine Onlinemarketing-Selbstlernkurse, wo ich Wissen teile.
Autor: Christoph Erkens
„Hi, ich bin Christoph, und verdiene seit über 10 Jahren hauptberuflich mein Geld mit Online-Marketing und Webseiten, und auf diesem Blog zeige ich dir, wie du das auch kannst!“